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Mobilität in Rheinhessen

In seiner letzten Sitzung beschäftigte sich der Regionalvorstand der SPD AG 60plus von Rheinhessen mit der Situation der Mobilität in der Region von heute und in der Zukunft.

Dazu konnte der Vorsitzende Hans Schäfer (Klein Winternheim) den zuständigen Sachbearbeiter der Kreisverwaltung Alzey-Worms, den Herren Alexander Schray begrüßen, der unter anderem über das Konzept der Kreisverwaltung für den ÖPNV im Kreisgebiet berichtete, welches Mitte des kommenden Jahres umgesetzt werden soll. Dieses sieht eine enge Vernetzung des Busverkehrs im gesamten Kreisgebiet vor, meist in stündlicher Folge, auf bestimmten Linien sogar in halbstündlicher Folge. Auch eine Direktverbindung von Alzey nach Bad Kreuznach ist vorgesehen.

Angesprochen auf die öffentliche Mobilität der Zukunft, sprach Herr Schray auch einen wünschenswerten zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Alzey - Mainz an. Hier widersprach vehement das Vorstandsmitglied e.h. Heinrich Keuper (Wörrstadt), der ein anderes Konzept eines Begegnungsverkehrs für sinnvoller und wirtschaftlicher hält, (siehe Anlage).

Begrüßt wurden vom Vorstand die Bestrebungen der Landkreise Alzey-Worms und Donnersberg, sowie der anliegenden Gemeinden, die Zellerbahn Monsheim - Marnheim - Münchweiler weiter auszubauen, um einen intensiveren Zugverkehr nach Kaiserslautern zu ermöglichen.

Vorstandsmitglied Keuper geht davon aus, dass die Strecke als Bestandteil einer sinnvollen Bahnverbindung von (Mainz) - Alzey - Kaiserslautern in Zukunft an Bedeutung gewinnt, da der Standort Kaiserslautern durch die dortige Uni und ihre Forschungen in zukunftsweisende Industrien ein nicht zuvernachlässigender Wirtschaftsfaktor werden wird, der auch die Region Rheinhessen tangieren könnte. Er schlug die Schaffung eines Gleisdreieckes westlich von Monsheim vor, um eine Direktverbindung von Alzey nach Kaiserslautern herzustellen, (die AZ berichtete darüber).

Am Schluss der Sitzung sprach er dann noch die zu erwartenden Probleme am Mainzer Autobahnring nach Inbetriebnahme des Hochmoselübergangs an, der durch Güterverkehr aus dem Antwerpener-Raum und dem Raum Lüttich dazu führt, dass um Mainz herum es bis zu 40 Prozent mehr LKW-Verkehr geben könnte. Er glaubt aus seiner Erfahrung als stellvertretender Vorsitzender der in den 70er Jahren bestehenden Interessengemeinschaft „Autobahn A 60Süd“, dass eine Verbreiterung der Weisenauer Rheinbrücke unumstößlich werden wird, es sei denn, man entschließe sich endlich, einen weiteren Rheinübergang bei Oppenheim zu schaffen.

Es ist erstaunlich, wie intensiv die älteren Herren des Regionalvorstandes Rheinhessen der SPD AG 60plus, sich mit dem Zukunftsthema „Mobilität“ beschäftigen und man kann sicher auch mit entsprechenden Impulsen rechnen, wenn sie in den nächsten Wochen sich mit dem Zukunftsthema „Öffentliche Sicherheit“ befassen werden.

(H.K. 10.11.2018)

 

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