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Progressives Rheinhessen

Der Vorstand des Regionalverbandes Rheinhessen der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, hat in seiner letzten Vorstandssitzung die Schaffung eines Arbeitskreises „Progressives Rheinhessen“ beschlossen. In diesem Thinktank sollen Gedanken und Ideen erarbeitet werden, wie die Region Rheinhessen den zukünftigen Veränderungen in Folge der digitalen Weiterentwicklungen und damit zusammenhängenden Dezentralisierungen in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt, nebst notwendigen Umbrüchen beim Sozialen, ja, sogar bei dem gesellschaftlichen Miteinander begegnen und gegebenenfalls gegenüber den benachbarten Wirtschaftsmetropolen Rhein-Main und Rhein-Neckar für sich gestalten kann.

Auch ein notwendiger Wandel in der Mobilität aufgrund der erforderlichen Anforderungen durch den Klimaschutz, werden nicht zu geringen Revisionen im täglichen Alltag der Menschen in der Region führen, die in den nächsten Jahrzehnten eventuell ihr Leben grundlegend verändern werden.

Die Spiritus Rektors der Denkfabrik „Progressives Rheinhessen“, an der sich auch Mitglieder der SPD außerhalb der Arbeitsgemeinschaft beteiligen sollten, fungieren der Vorsitzende des Regionalverbandes der SPD AG 60plus Hans Schäfer (Klein Winternheim) und sein früher langjähriger Stellvertreter und jetziges Ehrenvorstandsmitglied Heinrich Keuper (Wörrstadt). Sie wollen, mit den Aktivitäten erreichen, dass Zukunftsentwicklungen mehr in den Fokus der politischen Arbeit gelangen. Dass nicht nur die Probleme von heute und ihre Auswirkungen auf morgen auf der politischen Agenda stehen, sondern dass heute auch über die Chancen von übermorgen gesprochen und diskutiert wird.

Für Heinrich Keuper ist zum Beispiel, neben den Entwicklungen der beiden östlichen Wirtschaftsmetropolen Rhein-Main und Rhein-Neckar, die weitere Entfaltung des Bildungs- und Forschungszentrums Kaiserslautern und die dadurch sich dort entwickelnde Zukunftsindustrie, für die Region Rheinhessen sehr interessant. Die Verbindungen nach Kaiserslautern müssten daher ausgebaut und verfestigt werden. Während für den Straßenverkehr durch die A63 eine optimale Anbindung vorhanden ist, muss man für den ÖPNV sich Gedanken machen, wie eine schnellere und möglichst direkte Anbindung hergestellt werden kann. Ein moderner Ausbau der Bahnstrecke durch das Zellertal, also nicht nur für den sonntäglichen Ausflugsverkehr, würde zumindest Worms und das südliche Rheinhessen mit der Pfalzmetropole direkt verbinden. Und wenn man durch eine Gleisspange westlich von Monsheim die Bahnstrecke Alzey-Monsheim mit der Bahnstrecke Monsheim - Langmeil verbindet, würde eine Direktverbindung Mainz - Alzey - Kaiserslautern entstehen. Eine schnelle Verbindung nach Kaiserslautern über Straße und Schiene ist seiner Meinung nach eine wichtige Voraussetzung eines nicht zu unterschätzenden Impulses aus der Pfalz für ein modern ausgerichtetes progressives Rheinhessen.
(H.K.)

--> zum Artikel der Allgemeinen Zeitung

 

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